Es
war Weihnachten 2000 als ich einen
Kalender
in den Händen hielt, mit Bildern, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte.
Es waren mikroskopische Aufnahmen von kristallinen Substanzen, die im polarisierten
Licht ein faszinierendes Farb- und Formspiel entwickelten. Was kompliziert klingt,
lässt sich auf eine einfache Formel bringen: in meinen Augen war es "visuelle
Poesie". Angetan von der Schönheit dieser Mikrowelt begann ich, mich
näher damit zu beschäftigen. So entstand im Juli 2001
mit dem "Lightscapes Webring", der Webseiten verbindet, die sich mit
dieser seltenen und weitestgehend unbekannten Art der Mikrofotografie befassen.
Was damals im Kleinen begann, hat sich mittlerweile zu einem vielsprachigen
und internationalen Projekt entwickelt, das
über
20 Menschen auf drei Kontinenten vereint. Ich möchte all jenen
danken, die mich dabei unterstützt haben.